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Na, dachtet ihr ooch imma, die Pfalz is in Bayern?
Dit hättet ihr ma janz falsch jesehen, wa! Als echte Berliner dachten wir ooch erst: „Pfalz, Oberpfalz, Bayern, alles dit gleiche.“ Aber nööö, weit jefehlt. Der Pfälzerwald liegt nämlich mitten in Rheinland-Pfalz und nich hinter München. Wenn also wieder eener meent, „Ach, du wohnst in Bayern“, dann könnta gleich mal uffklären. Und ick sach euch: hier jibt dit mehr als nur Bäume. Hier jibbet Herzblut, Weinschorle im Dubbeglas und so’n Klima, da staunst du als Berliner nur noch mit off’ner Kinnlade.
Der Pfälzerwald is der größte zusammenhängende Wald Deutschlands – janz offiziell. Der zieht sich quer durch die Vorderpfalz bis zur Grenze nach Frankreich. Für uns Berliner fühlt sich dit fast an wie ’ne andere Welt. Statt graue Platte jibbet hier Weinberge, sanfte Hügel und so viel Natur, dass man denkt: „Ick hab hier ja noch jarnich ausjeschnauft, und schon seh ick wieder Bäume.“ Und janz wichtig: Wenn euch einer wat von „Oberpfalz“ erzählt – dit is in Bayern. Hat mit der Pfalz nix zu tun, außer dass die Leute uff de Karte kieken und beides durcheinander schmeißen.
Jenau hier issa – der Pfälzerwald
Ey, im Pfälzerwald biste nich nur am Latschen. Du kriegst ooch ordentlich wat in de Hand: Weinschorle im legendären Dubbeglas, dazu Flammkuchen, Saumagen und Leberknödel („Lewwerknödel“ sagen die hier. Knuffig, wa?!). Und uff’m Dorf is imma wat los: Weinfeste, Kerwen, Frühjahrs- und Herbstmessen – die Pfälzer feiern, bis die Blechmusiker glühn. Für uns Berliner is dit ’n Schlaraffenland. Axel, der olle Speyer-Bub, fühlt sich hier eh wie zu Hause. Und Joana, die hat hier gleich ihr Herz verloren – an Axel und an de Pfalz.
Dit Klima im Pfälzerwald is fast schon mediterran. Keen Witz: In die Vorgärten wachsen Feigenbäume, Bananenstauden und sogar Palmen. Für uns, die jern mal unter Spaniens Sonne abbrutzeln, war dit ’ne Überraschung. Da denkste, du brauchst nen Flug nach Mallorca, aber nö: reicht, wenn de uff de A65 abbiegen tust. Hier is Sonne, hier is Wärme, und trotzdem bleibste mitten in Deutschland.









Nu ma Butter bei die Fische: Wandern für Anfänger is im Pfälzerwald keen Hexenwerk. Hier muss keener gleich wie’n Alpenprofi mit Stöcken, GPS und Hightech-Rucksack rumrennen. Dit Schöne is: Du kannst einfach losloofen und hast trotzdem Natur satt. Aber klar – Festival-Outfit mit Glitzerleggins und Schlappen is hier fehl am Platz. Für alle, die uff Nummer sicher jehn wollen, ham wa ’ne praktische Checkliste für Ausrüstung zusammenjestellt.
Dit Beste: Egal, wo du langläufst – fast überall wartet ’ne urige Einkehr uff dich. Die meisten Waldhütten werden vom Pfälzerwald-Verein betrieben. Da jibbet regionale Spezialitäten für kleenet Geld, von deftig bis süß. Und wat richtig dit Herz erwärmt: Viele Hütten haben gleich nebenan Waldspielplätze. Da können Eltern uffatmen, während die Kids rumtoben. Also wirklich für Jung und Alt ’ne runde Sache.
Und nu ma zu Speyer, der alten Heimat von Axel. Die Stadt hat über 50.000 Einwohner, is eine der ältesten Städte Deutschlands und bekannt für’n riesigen Dom, der UNESCO-Welterbe is. Für uns is Speyer aber mehr als Zahlen: Hier hat Axel seine Kindheit verbracht. In der Corona-Zeit hat er mir, der Joana, dit Janze jezeigt. Unser erster jemeinsamer Urlaub, meine erster Weinschorle im Dubbeglas – und ein paar Jahre später ooch meen Heiratsantrag hier. Nach unserm Hauptstadt-Abenteuer ham wa kapiert: Grün, Wälder und der Pfälzerwald – dit is unser echtes Zuhause.






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